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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Deutsche Serien Vorschau
Majo Offline

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Beiträge: 20.963

15.12.2015 19:54
Neues aus Büttenwarder - NDR antworten


Neues aus Büttenwarder, D 1997–

bisher 79 Episoden

Specials

Deutsche Erstausstrahlung: 26.12.1997 N3

Die Bauern Kurt Brakelmann (Jan Fedder) und Arthur ‚Adsche‘ Tönnsen (Peter Heinrich Brix) sind die beiden Stars dieser Serie aus Deutschlands hohem Norden, die gekonnt die Idylle des platten Landes mit dem trockenen Humor seiner Bewohner kombiniert. Kurt und Adsche kennen sich seit Ewigkeiten und mindestens genau so lang versuchen sie auch schon, sich immer wieder gegenseitig zu übertreffen. Doch wenn Gewitterwolken über der Heimat Büttenwarder aufziehen und Probleme auftauchen, halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel und meistern jede Situation mit Witz und Bauernschläue. Und bei Sonnenuntergang sitzen Kurt und Adsche mit Stallknecht Kuno (Sven Walser) und Bürgermeister Schönbiehl (Günter Kütemeyer) im Dorfkrug von Wirt Shorty (Axel Olsson) und begießen die Ereignisse des Tages mit dem lokalen Hausgetränk „Lütt un Lütt“.

mit Jan Fedder (Kurt Brakelmann), Peter Heinrich Brix (Adsche Tönnsen), Günter Kütemeyer (Waldemar Schönbiehl), Axel Olsson (Shorty), Sven Walser (Kuno), Hans Kahlert (Onkel Krischan), Hendrik von Bültzingslöwen (Heinzi), Dirk Martens (Jürgen Seute), Dorothea Hagena (Ingelore)

Regie: Guido Pieters

Majo Offline

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Beiträge: 20.963

15.12.2015 19:58
#2 RE: Neues aus Büttenwarder - NDR antworten

62. Haggnschuss
So richtig wohl fühlt sich Adsche in seinem Zuhause schon lange nicht mehr. Warum, so überlegt er, kriecht er nicht bei Brakelmann unter? In dem gemütlichen Ambiente seines alten Freundfeindes hält er sich ja ohnehin ständig auf. Warum also nicht zusammenfügen, was zusammengehört? Doch diese Idee weckt nur Brakelmanns Zorn und Hohn. Er braucht niemanden in seiner Nähe. Und Adsche schon gar nicht. In dieser Nacht begeben sich Brakelmann und der von ihm tief gekränkte Adsche gemeinsam mit Stallknecht Kuno in die Boddenbeeker Brache, um dort, wie in jedem Jahr, ein Reh zu schießen. Dabei erwischt es jedoch nicht nur das Wild, sondern auch Brakelmann! Mit einem glatten Durchschuss an der Hagge wird er zurück auf seinen Hof gebracht. Fortan bewegungsunfähig, erwartet der nun ans Schlafsofa gefesselte Bauer die aufopferungsvolle Pflege Adsches. Doch der erinnert sich noch sehr gut daran, dass Brakelmann ja niemanden auf der Welt braucht. Und Adsche erst recht nicht. Pflege und Versorgung des Verletzten, so macht Adsche klar, gibt es nur gegen Huldigungen und Ehrerbietungen. Widerstrebend lässt sich Brakelmann auf das Spiel ein und schleimt so gut er kann. Dabei hegt er längst schon einen schlimmen Verdacht: Hatte sich wirklich, wie Adsche behauptet, der verhängnisvolle Haggnschuss aus Brakelmanns Flinte gelöst? Oder hatte womöglich Adsche gezielt auf ihn angelegt?

63. Olympische Rekorde
Brakelmann und Adsche haben eine neue und superheiße Geschäftsidee: In Onkel Krischans Seniorenheim wollen sie eine Info-Bude für Gedächtnislücken einrichten. Für diese Unternehmensgründung interessiert sich sogar Bürgermeister Griem und stellt Finanzspritzen in Aussicht. Alles läuft bestens. Dann aber häufen sich beunruhigende Eindrücke: Onkel Krischan macht Stretchübungen und Jürgen Seute hat dem Super-Mega-Markt "Wertfrei" einen gewaltigen Posten von Einkaufswagen abgekauft. Wie passt das zusammen? Worauf läuft das hinaus? Bald erfahren die beiden Büttenwarder Helden durch den Dorfpolizisten Peter Näheres: Onkel Krischan will es offenbar zu einem Eintrag im Buch der Rekorde bringen. Mit einem Einkaufswagen aus Jürgen Seutes Beständen macht er sich auf den Weg, um möglichst lange die Wege und Felder der Region zu durchwandern.
Angesichts seiner körperlichen Verfassung kommt der Senior natürlich nur langsam, sehr, sehr langsam voran. Und das weckt schnell das Interesse von Landfunk, "Landboten" und als direkte Folge davon auch das Interesse von jungen Männern, die ständig auf der Suche nach neuen Trends sind. Für sie ist Onkel Krischan mit seiner extremen Verlangsamung, seiner Schnelligkeitsverweigerung eine Inspiration. Und so begreifen Brakelmann und Adsche endlich, als sie Onkel Krischan an der Landstraße sehen, gefolgt von einer Schar junger Männer, welche Geschäftsidee Jürgen Seute umtreibt. Aber noch haben Brakelmann und Adsche nicht aufgegeben! Wenn man mit einer Sportart viel Geld verdienen kann, wird man mit ganz vielen Sportarten ja wohl noch viel mehr Geld verdienen. Übertragungsrechte, Merchandise, Schmiergeld: Olympia! Schnell ist eine Präsentation für Bürgermeister Griem zusammengezimmert. Doch auch wenn der zugeben muss, dass in Büttenwarder genug Platz ist, um Athleten die Möglichkeit zu geben, 400 Meter geradeaus und nicht im Kreis laufen zu müssen, verweigert der Realpolitiker den kreativen Bauern den Zuschlag. Brakelmann und Adsche sind von diesem Rückschlag allerdings nur kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Schnell erwacht ihr Trotz und mit ihm die Idee, dann eben Olympia auf Büttenwarder Art zu feiern. Es soll ein unvergessliches Erlebnis werden.

64. Auf Streife
Alle 17 Jahre findet in Büttenwarder bekanntlich eine Bürgermeisterwahl statt. Und auch diesmal verspricht dieser demokratische Höhepunkt nicht sonderlich aufregend zu werden. Schönbiehl kandidiert für eine weitere Amtszeit. Und er hat seine Schäfchen so gut im Griff, dass er, zu Brakelmanns Leidwesen, nicht einmal gezwungen ist, lukrative Wahlgeschenke zu verteilen. Doch dann erscheint der in Klingsiehl durch diverse Skandale in Ungnade gefallene Günther Griem im Dorfkrug und bestätigt, dass er nach dem Verlust von Amt und Würden in dem verhassten Nachbarort nun das Bürgermeisteramt in Büttenwarder anstrebt. Jetzt fühlt sich Schönbiehl doch etwas unter Druck gesetzt und nutzt deshalb die von Dorfpolizist Peter vorgetragenen Schreckensmeldungen über eine in der Region tätige skrupellose Diebesbande, um sich als Garant von Sicherheit und Ordnung zu profilieren. Unter Schönbiehls Führung wird nun eine Bürgerwehr gegründet, die sich bald zu einer ernsthaften Bedrohung der Lebensqualität in dem beschaulichen Büttenwarder entwickelt. Gegenkandidat Griem beobachtet dies alles mit Gelassenheit. Er weiß, dass er noch ein Ass im Ärmel hat, das ihm den Wahlsieg garantiert.

65. Radio
Brakelmann ist mal wieder enttäuscht vom Landfunk. Endlich hat er es mit seiner Anfrage bis in die medizinische Ratgebersendung geschafft, da liest die Moderatorin statt "Haggnschuss", das Problem, welches ihn noch immer ans Schlafsofa fesselt, als "Hexenschuss". Nun zahlt man schon keine Gebühren und muss sich trotzdem ärgern. Durch diesen misslichen Vorfall erfährt Adsche von den wirtschaftlichen Perspektiven in der heutigen Medienlandschaft und kommt nach einiger Bedenkzeit zu einer radikalen Idee: Das mach ich auch! Am nächsten Tag schon lässt er sich von Technikfreak Heinzi einen kleinen Sender bauen. Und tatsächlich ist die Frequenz schnell gefunden, über die Radio Adsche zu empfangen ist. Während Adsche nun seinen Weg zu einem eigenständigen und informativen Radioprogramm findet, macht er, fast nebenbei, eine beunruhigende Beobachtung: Sein verhasster Schwippschwager Jürgen Seute treibt sich mal wieder in der Gegend herum.
Und es dauert nicht lange, da muss Adsche begreifen, dass Jürgen gekommen ist, um zu bleiben. Kann es mit dem umtriebigen Tausendsassa einen Burgfrieden geben?

66. Rosenkrieg
Adsche fühlt sich wohl in seinem neuen Zuhause. Seit er bei Brakelmann auf dem Hof wohnt, tiriliert er von morgens bis abends, putzt in allen Ecken und Kanten, macht Pläne für die Feinheiten der Innendekoration. Und geht mit alledem Brakelmann gehörig auf die Nerven! Geradezu folgerichtig kommt es zu einem Wortgefecht, bei dem sich für Adsche gänzlich überraschend herausstellt, dass Brakelmann den Hof schon lange gegen eine Leibrente verkauft hat. Adsche ist empört. Davon hätte er gerne gewusst. Verletzt und entäuscht zieht Adsche aus, um sich mit seiner dürren Habe auf der anderen Hofseite im Schuppen einzurichten. Schnell erweist sich, dass der Auszug etwas überstürzt vonstatten ging. Adsche braucht den Zugang zur Tolädde, zur Küche, zu Bier und Köm. Reden allerdings will er kein Wort mehr mit Brakelmann. So muss ein Kurier die Kommunikation zwischen den zerstrittenen Freunden besorgen. Dass seine Wahl dabei ausgerechnet auf Onkel Krischan fällt, bereut Adsche schnell. Aber der greise Verwandte ist nicht der Einzige, der nun beginnt vom Beziehungsstreit zwischen Brakelmann und Adsche zu profitieren. Bald ist die Hütte voll mit Freunden, die Rat wissen, vermitteln und helfen wollen. Und Brakelmann und Adsche finden dazwischen kaum noch Gelegenheit, sich mal wieder in Ruhe zu streiten.

Majo Offline

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Beiträge: 20.963

29.11.2016 16:21
#3 RE: Neues aus Büttenwarder - NDR antworten

67. Rekord
Brakelmann und Adsche haben eine neue und superheiße Geschäftsidee: In Onkel Krischans Seniorenheim wollen sie eine Info-Bude für Gedächtnislücken einrichten! Für diese Unternehmensgründung interessiert sich sogar Bürgermeister Griem und stellt Finanzspritzen in Aussicht. Alles läuft bestens. Dann aber häufen sich beunruhigende Eindrücke, die insbesondere Adsche nicht so recht einordnen kann: Onkel Krischan macht Stretchübungen, und Jürgen Seute hat dem Super-Mega-Markt "Wertfrei" einen gewaltigen Posten von Einkaufswagen abgekauft. Wie passt das zusammen? Worauf läuft das hinaus? Bald erfahren die beiden Büttenwarder Helden Adsche und Brakelmann durch den Dorfpolizisten Peter Näheres: Onkel Krischan will es offenbar zu einem Eintrag im Buch der Rekorde bringen. Mit einem Einkaufswagen aus Jürgen Seutes Beständen macht er sich auf den Weg, um möglichst lange die Wege und Felder der Region zu durchwandern. Angesichts seiner körperlichen Verfassung kommt der Senior natürlich nur langsam, sehr, sehr langsam voran. Und das weckt schnell das Interesse von Landfunk, "Landboten" und als direkte Folge davon auch das Interesse von jungen Männern, die ständig auf der Suche nach neuen Trends sind. Für sie ist Onkel Krischan mit seiner extremen Verlangsamung, seiner Schnelligkeitsverweigerung eine Inspiration. Und so begreifen Brakelmann und Adsche endlich, als sie Onkel Krischan an der Landstraße sehen, gefolgt von einer Schar junger Männer, die mit Mäuseschritten ebenfalls leere Einkaufswagen vor sich herschieben, welche Geschäftsidee Jürgen Seute umtreibt. Aber noch haben Brakelmann und Adsche nicht aufgegeben.

68. Laborette
Wieder einmal sind Brakelmann und Adsche mit einer vielversprechenden Geschäftsidee bei Bürgermeister Griem gescheitert, da taucht Anne, eine junge Doktorandin im Dorfkrug auf. Ausgerechnet Adsche begreift als Erster, dass es nur einen Ort gibt, an dem das von Anne geplante große Forschungsvorhaben realisiert werden kann: Büttenwarder. Die Sozialanthropologin interessiert sich nämlich für die Eigenheiten von Bewohnern in abgelegenen Regionen. Und wenn es einen abgelegenen Ort auf dieser Welt gibt, darüber besteht kein Zweifel, dann ist es das beschauliche Dorf Büttenwarder. Die Aussicht, für das Forschungsprojekt zwei Wochen lang unter der Aufsicht von Überwachungskameras zu stehen, begeistert niemanden. Das Honorar, das die Universität in Düdersen dafür zu zahlen bereit ist, begeistert hingegen alle. Alles, was sie nun tun müssen, ist, sich ganz normal zu verhalten. Das erweist sich schnell schwerer als gedacht. Reagieren die Dörfler anfangs noch gehemmt und verstockt, nutzen sie bald darauf die auf sie gerichteten Kameras, um sich von ihrer Sonnenseite zu zeigen und Werbebotschaften in eigener Sache in die Welt hinauszutragen. Die Forscherin kann mit dem Verlauf nicht zufrieden sein. Das Projekt steht auf der Kippe, zumal der Widerstand gegen Überwachungen unter der Dusche und bei der Intimkosmetik rasch wächst. Doch in einer gemeinschaftlichen Aktion von Forschung und Testpersonen gelingt es schließlich doch noch, die Doktorandin mit aufregenden Ergebnissen und die Dörfler mit einer stattlichen Prämie zu versorgen. Von den Eigenheiten der Bewohner allerdings wird Anne niemals erfahren.

69. ToppTach
Im Landfunk laufen nur schlechte Nachrichten, der "Landbote" ist auch voll davon, die Stimmung im Dorfkrug ist trist. Kann sich überhaupt noch jemand daran erinnern, irgendwann einmal einen richtig guten Tag gehabt zu haben? Bei der gemeinsamen Erinnerungsarbeit stößt man auf den 20. Juni des Vorjahres, das war ein absoluter Topptach! Ob Adsche, Kuno, Jürgen Seute oder Dorfpolizist Peter, ja selbst Bürgermeister Griem und Dorfkrug-Wirt Shorty denken voller Wonne an jenen Frühsommertag zurück. Jeder von ihnen war beseelt und glücklich gewesen. Und nachdem Kuno völlig zu Recht eingewendet hat, dass er, wenn er mit seiner Mutti in Klingsiehl auf den Rummel geht, nach einer tollen Karussellfahrt einfach ein zweites Mal fährt, beschließen die Freunde kurzerhand, den großartigen Topptach vom vergangenen Jahr noch einmal zu wiederholen. Doch die Absprachen erweisen sich als brüchig, die Inszenierung vergangener Glücksmomente fällt rasch in sich zusammen. Schließlich ist es Bürgermeister Griem, der sich als Organisator von nicht nur politischen Showeinlagen beweist. Unter seiner Regie erleben die Freunde am Ende doch noch einen Topptach, an dem allerdings alles ganz anders als besprochen läuft.

70. Danke Föhn
Da Brakelmann zum Erbschleichen zu seinem Onkel Werner nach Düdersen gefahren ist, genießt Adsche die Ruhe auf dem Hof. Alles könnte wunderbar herrlich sein, wenn Jürgen Seute nicht mit allen nur erdenklichen Mitteln auf seinen Frisiersalon aufmerksam machen wollte. Sein Werbeslogan "Danke Föhn" ist in aller Munde, jeder singt, summt, trällert seinen Werbeesong "Haarmonie", kaum einer lässt eine seiner täglichen Eröffnungsfeiern aus. Adsche kann das alles nicht mehr ertragen und versucht mit einer engagierten Telefonaktion, Jürgen im weiteren Umland, zum Beispiel auch in Bremen oder Itzehoe, als Arbeitskraft anzubieten. Als er dabei jedoch auf eine Wand der Ablehnung stößt und allerlei Kränkendes über Jürgen hört, fühlt Adsche sich bei der Familienehre gepackt und beschließt, seine Haltung zu ändern und seinem ungeliebten Anverwandten eine Schangse zu geben. Zähneknirschend hilft Adsche nun Jürgen bei dessen PR-Verrenkungen. Ein Entschluss, den er bald bereut, denn Jürgens musikalischer Erfolg mit der Frisierhymne "Haarmonie" beruht auf einem abgefeimten Betrug. Wie Adsche mithilfe von Onkel Krischan nachweisen

71. Black Bronco
Mit ihren innovativen Geschäftsideen erleben Brakelmann und Adsche einen Bauchklatscher nach dem anderen. Gerade hat Griem ihr Projekt eines Strandclubs am Dorfteich abgelehnt, da stellt sich bei dem nimmermüden Bauer Brakelmann schon der nächste wirtschaftliche Geistesblitz ein: Wären die unendlichen Weiten ihres Brachlandes nicht das ideale Terräng für einen gigantischen Tierfriedhof? Bürgermeister Griem aber knüpft eine finanzielle Unterstützung der Geschäftsgründung an eine einfache Bedingung: Erst wenn es den Bauern gelingt, innerhalb von vier Wochen zumindest drei Kunden zu gewinnen, lässt er Barmiddel aus der Gemeindekasse in das Projekt der Bauern fließen. Trotz allerlei Lockangebote und Werbeaktionen, findet sich jedoch zunächst keine Kundschaft ein. In seiner Verzweiflung gräbt Adsche schließlich einen bereits lange verstorbenen Vogel aus dem Erdreich des Seniorenheims "Alte Eichen". Durch Kunos Vermittlung kommt es zu einem zweiten Auftrag. Doch dann verrinnt wieder Zeit, ohne dass die Bauern einen weiteren Trauerfall bejubeln können. Die von Bürgermeister Griem gesetzte Frist ist fast verstrichen, da meldet sich doch noch der dringend benötigte dritte Kunde auf dem Hof. Die Euphorie der Bauern ist jedoch rasch gedämpft. Denn bei dem zu bestattenden Tier handelt es sich nicht nur um ein Pferd. Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass das fragliche Pferd noch lebt. Sollten die beiden Bauern bereit sein, für Geld wirklich alles zu tun?...

72. Groggy
Showdown auf dem Reiterhof. Als Stallknecht Kuno dort dem verwöhnten Trillionärssohn Markus Mörkelmeyer gegenüber steht, brennen dem Stallknecht die Sicherungen durch. Unvergessen ist der letzte "Killerkralle"-Doppelgänger-Wettbewerb, auf dem eben jener Markus Mörkelmeyer mit frecher Dreistigkeit Kuno eine verheißungsvolle junge Dame ausspannte. Schnell eskaliert das Wiedersehen. Und nur durch die Vermittlung des zufällig anwesenden Adsches gelingt es, der Auseinandersetzung einen würdigen Rahmen zu geben: Mögen die Kontrahenten sich doch durch ein Duell Genugtuung verschaffen. Man entscheidet sich für einen Boxkampf. Bald stellt sich jedoch heraus, dass Adsche, der sich sogleich als Kunos Trainer in Stellung gebracht hat, den athletisch und technisch deutlich unterlegenen Kuno nicht bis zum Kampftag in Form bringen kann. Die Ratlosigkeit währt aber nur kurz. Zum Glück nämlich gibt es noch eine Geheimwaffe. Onkel Krischan hat einst Boxweltmeister Max Schmeling trainiert. Behauptet der greise Onkel jedenfalls. Immerhin erweist er sich als knallharter Schleifer. Und Kuno, dessen Kampfname durch einen Übermittlungsfehler "Groggy" lautet, steigt am Tag der Abrechnung nicht mehr als krasser Außenseiter, sondern nur noch als sicherer Verlierer in den Ring.

73. Oh!
Brakelmann und Adsche hängen gerade mit einem leckeren Bananenbrot vor der Gymnastiksendung ab, als unversehens ein zwölf Jahre alter Junge mit einem Koffer in der Hand in ihrer guten Stube steht. Den verdatterten Bauern erklärt er, man habe ihn auf dem Feldweg abgesetzt und gesagt, er solle jetzt hier auf dem Hof bleiben. Erst ein Brief, den der Junge den beiden übergibt, bringt einen Hauch Aufklärung. Gerlinde schreibt darin, dass sie, nachdem sie Jahrzehnte zuvor sowohl mit Brakelmann als auch mit Adsche die Wonnen der Liebe genossen und Büttenwarder bald darauf verlassen hatte, feststellen musste, dass sie schwanger war. Die nach all den Jahren mittlerweile erwachsene Tochter wiederum gebar eben jenen Jungen, der nun bei den Bauern im Gästezimmer "Hawaii" nächtigt. Brakelmann und Adsche sind konsterniert und wagen das Wort Opa nur halb auszusprechen. Einer von ihnen muss es sein. Ohne den einstigen Liebestaumel mit Gerlinde schmälern zu wollen, versuchen Brakelmann wie auch Adsche, sich aus der möglichen Spätfolge herauszuquatschen. Mit übertriebener Hingabe kümmern sie sich in der Folge nicht um ihren jungen Gast, gehen mit fast demonstrativem Gleichmut ihren gewohnten Geschäften nach. Das ändert sich erst, als sie erfahren, dass sie für ihren Aufwand mit Unterhaltszahlungen entlohnt werden sollen. Oder hat das allmählich einsetzende großväterliche Engagement am Ende gar nichts mit dem Nennwert und vielmehr damit zu tun, dass ihnen der Junge ans Herz wächst?...

Text: NDR

Majo Offline

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04.12.2017 19:09
#4 RE: Neues aus Büttenwarder - NDR antworten

Montag, 25.12.2017 um 20.40 Uhr, NDR
74. Im Dutt
Die Büttenwarder Dorfgemeinschaft erkennt den Mann, der an diesem herrlichen Sommertag zum Dorfkrug kommt, sofort wieder: Es ist der Funk- und Fernsehstar René Schlatter. Ganz bekannt! Und sie alle bedauern, dass diese Größe aus dem Showgeschäft grußlos und unverbindlich zu ihnen tritt und sich nur dafür zu interessieren scheint, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, als unachtsamer Fußgänger auf der Dorfstraße über den Haufen gefahren zu werden. Die Dörfler müssen gestehen, dass der Straßenverkehr in Büttenwarder nahezu risikolos ist. Daraufhin verlagert der Besucher sein Interesse auf den Dorfteich. Ist der tief genug, um darin zu ertrinken? Adsche und die anderen können das nicht versprechen, aber ausschließen können sie das auch nicht. Zwar verschenkt René Schlatter noch seine letzten Habseligkeiten an Kuno und auch Adsche, aber das kann den Gesamteindruck auch nicht mehr retten. Der Auftritt dieses international bekannten Mannes ist eher enttäuschend gewesen. Kurz darauf kommt Adsche auf dem Heimweg am Dorfteich vorbei, wo René Schlatter lange genug planlos im Wasser gestanden hat, um nun umzudisponieren. Hat Adsche vielleicht einen Strick? Adsche mustert den Kerl und weiß eines ganz genau. Er ist nicht der Typ, der von einem Menschen wie René ernst genommen wird. Wenn er ihm wirklich helfen will, muss ihm mehr einfallen als ein Appell, sein Leben nicht so einfach wegzuwerfen. Und so kommt es, dass Adsche dem Mann anbietet, mit auf den Hof zu kommen. Da kann er dann seinen Strick kriegen.

Freitag, 29.12.2017 um 20.15 Uhr, NDR
75. Nachruhm
Nach einem anstrengenden Tag und vielen unerfreulichen Besprechungen in Klingsiehl ist Bürgermeister Günther Griem mit dem Fahrrad auf dem Heimweg nach Büttenwarder, als er am Ufer der Boddenbeek von einem Pkw angefahren wird. Am Steuer des Wagens sitzt Shorty. Er hat zwar einen Aufprall gehört, in der Dunkelheit aber nichts weiter gesehen. Nach kurzem Absuchen der Unfallstelle setzt er seine Fahrt fort. Und hinter ihm fließt weiterhin ruhig die Boddenbeek. In deren Uferböschung findet Adsche beim allmorgendlichen Blumenpflücken Griems Aktentasche. Und nachdem er die Unfallspuren an Shortys Wagen und Shortys schon recht schuldbewusstes Verhalten mit Brakelmann durchgesprochen hat, ziehen die beiden chronisch insolventen Bauern den einzig logischen Schluss: Shorty hat Griem aus Versehen um die Egge gebracht. Brakelmann und Adsche spüren, dass bei allem gebotenen Mitgefühl, dies der Durchbruch für sie sein kann. Der schuldbewusste Wirt ist sicher bereit, seine beiden Mitwisser bei Laune zu halten. Der Plan garantiert Lütt un Lütt auf Lebenszeit plus Bauernfrühstück. Mit einer Kleinigkeit allerdings müssen die beiden noch klar kommen. Nach einer Nacht am Ufer der Boddenbeek hat sich der angeschlagene, aber doch noch recht lebendige Griem bis zu Brakelmanns Hof geschleppt. Wollen die Bauern ihre prächtigen Aussichten bei Shorty bewahren, müssen sie Griem nun schmackhaft machen, dass es für ihn vorteilhaft wäre, noch eine Weile „tot“ zu sein. Schließlich wird nicht jedem die Chance zuteil, noch zu Lebzeiten seinen Nachruhm zu feiern.

Freitag, 29.12.2017 um 21.10 Uhr, NDR
76. Klassentreffen
Brakelmann und Adsche sind pleite. Schlimmer noch: Sie sind pleite und kennen auch niemanden mehr, den sie noch anpumpen könnten. Beim abendlichen Sinnieren denken sie an die alten Freunde aus Kinderzeiten, mit denen sie mehr oder weniger regelmäßig einst die Dorfschule besuchten. Bis auf Heiko Pöttersen, der als abgestürzter Musiker ein Millionenvermögen verjubelte und schließlich sogar im Knast landete, ist aus allen was geworden. Insbesondere Friedel Knaaksen, ein Millionenerbe, lebt jetzt sonst wo wie ein Sonnenkönig. Da erstrahlt schon die rettende Idee in der Bauernstube: Man könnte doch eigentlich mal ein Klassentreffen organisieren. Und bei der Gelegenheit all die erfolgreichen alten Freunde anpumpen bzw. auch ausnehmen. Die Bauern bereiten voller Zuversicht alles vor. Doch zu dem Treffen erscheint auch Jürgen, der dringend einen Investor für seinen maroden Frisiersalon sucht. Und auch Onkel Krischan will ein bisschen vom Erfolg derjenigen profitieren, die er einst als Musiklehrer unterrichtete. Eine kleine Gewinnbeteiligung schwebt dem Greis vor. Brakelmann und Adsche spüren schon, wie ihnen die Felle davon schwimmen. Und die Situation wird für sie noch dramatischer, als nur zwei Leute zum Klassentreffen erscheinen. Und da einer von ihnen der bekanntermaßen gescheiterte Musiker Heiko Pöttersen ist, stürzen sich nun alle geldinteressierten auf den Millionenerben Friedel Knaaksen. Doch der sucht in Büttenwarder keine Investitionsmöglichkeiten, sondern etwas ganz anderes.

Sonntag, 31.12.2017 um 19.15 Uhr, NDR
77. Unter Dampf
Wieder einmal ist Adsche mit dem Versuch gescheitert, Bürgermeister Griem von einer vielversprechenden Geschäftsidee zu überzeugen. Da begegnet ihm auf dem Heimweg ein Mann, der mit seinem Wohnmobil auf der Suche nach einem geschützten Stellplatz ist. Adsche bietet ihm an, sein Gefährt auf Brakelmanns Hof zu parken. Und tatsächlich ist der mysteriöse Fremde sehr angetan von dem entlegenen Standort, weit entfernt von jeglicher öffentlicher Aufmerksamkeit. Die beiden werden sich einig und fortan steht das Wohnmobil auf dem Hof. Zwar irritiert es Adsche ein wenig, dass der Fremde vorgibt, wie Adsche selbst „Tönnsen“ zu heißen und den ganzen Tag in seinem Wohnmobil lesen zu wollen. Aber der Nennwert stimmt und das vertreibt schnell alle zarten Bedenken. In der Nacht jedoch wird Adsche Zeuge von merkwürdigen Vorgängen. Ein zweiter Wagen fährt auf den Hof, es werden obskure, still dampfende Substanzen ausgetauscht. Fritz Tönnsen erscheint in einem obskuren Ganzkörperanzug mit Schutzbrille wie ihn Drogenkocher verwenden. Adsche ist nun doch beunruhigt und sucht Rat bei Brakelmann, der bei seinem Onkel weilt. Der versierte Macher weiß genau, wie Adsche herausfinden kann, ob der mysteriöse Stellplatzmieter seriös ist oder nicht. Adsche soll einfach von dem Fremden noch mehr Geld für den Stellplatz verlangen. Wenn der bereit ist, jede Summe zu zahlen, so Brakelmann, ist der Beweis erbracht. Und spätestens als Adsche am nächsten Morgen von dem vermeintlichen Fritz Tönnsen weitere Barmittel in die Hand gezählt werden, ist für den Bauern klar: Jetzt hängt er mit drin in einem zutiefst unheimlichen Verbrechen.

Dienstag, 02.01.2018 um 22.00 Uhr, NDR
78. Joop
Auf Einladung von Bürgermeister Griem erscheint Dr. Heidi Merz in Büttenwarder. Sie ist Managerin bei einem international operierenden Großkonzern. Der plant, in Büttenwarder eine riesige Wiederaufbereitungsanlage zu errichten. Vor den Bürgern des Dorfes präsentiert Heidi nun die glänzenden Aussichten: Jopps für alle! Die Reaktion ist verhalten. Brakelmann und Co. haben schon einen Jopp, der sie tagein, tagaus auf Trab hält. Die Angebote, die die smarte Dame in Einzelgesprächen nun aber vorlegt, sind verblüffend. Nahezu ohne eine echte Gegenleistung zu erwarten, werden den Bauern großzügige Bezahlung und absurde Privilegien für eine künftige Beschäftigung im Konzern in Aussicht gestellt! Schnell ist die Stimmung im Dorf gekippt. Nun sind alle begeistert. Nur Adsches Argwohn ist geweckt. Und während der Enkel der beiden Bauern, Manuel, mit der Tochter der in Büttenwarder weilenden Managerin das Glück der ersten Liebe erlebt, findet Adsche heraus, dass Büttenwarder drauf und dran ist, in eine gefährliche Falle zu tappen! (

Dienstag, 26.12.2017 um 22.15 Uhr, NDR
79. Sieben nach voll
Adsche und die anderen im Dorfkrug vermuten, dass Onkel Krischan die falschen Tabletten geschluckt hat. Der Greis nämlich behauptet, er wolle mit seiner alten Freundin Amanda den nächsten Bus nehmen, mit ihr nach Bad Bevensen fahren und sie dort ehelichen. Kaum haben die Dörfler das als altersbedingten Wahn abgetan, erscheint zu ihrer Überraschung Amanda mit Reisegepäck und Brautstrauß. Kein Zweifel: Der Alte meint es ernst. Während Adsche und Jürgen die Konsequenzen für die Erbfolge austarieren, lassen Shorty und Heinzi ihrer Freude freie Bahn. Da platzt in die euphorische Stimmung die Nachricht, dass der lange Jahre inhaftierte Franz Schmöller mit seinen drei Brüdern auf dem Weg nach Büttenwarder ist, um mit Onkel Krischan abzurechnen. Und als Shorty herausfindet, dass die Desperados bereits in dem Bus sitzen, mit dem Onkel Krischan und Amanda aufbrechen wollen, drängen sie die beiden, sich schnell davonzumachen. Onkel Krischan lässt sich zunächst darauf ein, entscheidet sich dann aber anders. Er will gegen Franz Schmöller und seine Komplizen antreten und erwartet natürlich, dass ihm die Büttenwarder Freunde und Verwandten zur Seite stehen. Die aber springen unter fadenscheinigen Gründen rasch ab. Nur Kuno hat Bock auf Action und will unbedingt mitmachen. Das wiederum kann Onkel Krischan nicht erlauben. Und so tritt er mit Schießprügel und Gehwagen allein gegen die bald eintreffenden Banditen an.

*** Lg Majo ** ***

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