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Dieses Thema hat 3 Antworten
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Majo Offline

Team Moderator



Beiträge: 20.907

02.12.2011 16:05
Um Himmels Willen - NF 09.01.18 - 20:15 Uhr Das Erste antworten



D 2002 -

bisher 208 Episoden (16 Staffeln)
Specials

Deutsche Erstausstrahlung: 08.01.2002 (Das Erste)

Sender: Das Erste, mdr, NDR, Bayerisches Fernsehen, WDR, SWR Fernsehen, rbb, hr-fernsehen, SF1

In "Um Himmels Willen" geht es um ein munteres Nonnenkloster, das so gar nicht dem üblichen Bild entspricht. Mit unkonventionellen Methoden und schlagfertigen Argumenten stellen sich Schwester Lotte (Jutta Speidel) und ihre Mitschwestern gegen die conträren Bemühungen des amtierenden Bürgermeisters Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) die Nonnen aus ihrem Kloster zu vertreiben um an dessen Stelle ein Kongresszentrum zu errichten.
(Daniela)

mit: Jutta Speidel (Schwester Charlotte 'Lotte' Albers, 2002-2006), Fritz Wepper (Bürgermeister Wolfgang Wöller), Rosel Zech (Oberin Elisabeth Reuter, 2003-), Anna Luise Kish (Barbara Bachmann geb. Silenius, 2003-), Anne Weinknecht (Novizin Sophie Tietze, 2002-2005), Emanuela von Frankenberg (Schwester Agnes Schwandt, 2003-), Karin Gregorek (Schwester Felicitas Meier, 2002-2008), Michael Wenninger (Dr. Martin Richter, 2002-2003), Lars Weström (Polizist Anton Meier, 2003-), Janina Hartwig (Schwester Hanna Jakobi, 2007-), Andrea Sihler (Schwester Hildegard), Andrea Wildner (Sekretärin Marianne Laban, 2002-2008), Horst Sachtleben (Bischof Rossbauer), Donia Ben Jemia (Schwester Gina Gallo, 2004-), Barbara Bauriedllie Schott (Novizin Ingrid Knoop, 2005-2008), Dietrich Siegl (Herbert Danzer, 2009-)

Majo Offline

Team Moderator



Beiträge: 20.907

01.04.2016 14:05
#2 RE: Um Himmels Willen - Das Erste antworten

08. Gärtners Frust
Ist Kaltenthal in der Hand von Drogendealern? Wachtmeister Meier bittet Schwester Hanna um Hilfe. Sein Sohn Kevin, gerade einmal zehn Jahre alt, züchtet im Gewächshaus Marihuana. Aber wo hat der begeisterte Hobbybotaniker die Hanfpflanzen her? Das Gewächshaus der Familie Meier ist nicht der einzige Ort, an dem Gras sprießt … Schwester Theodora macht Hanna schwere Vorwürfe. Hätte sie den Erlös aus dem Verkauf von Schwester Agnes’ Gesichtscreme nicht einer todkranken Frau zugutekommen lassen, wäre Kloster Oldenburg vor der Insolvenz gerettet. Nun aber droht dem ganzen Orden Gefahr. Die einzige Lösung scheint der Verkauf von Kloster Kaltenthal zu sein. Bürgermeister Wöller hingegen ist in Hochstimmung. Endlich kann er das „Höhlenprojekt“ angehen. Da stört es ihn auch nicht, dass Schwester Theodora eine horrend hohe Kaufsumme für das Kloster verlangt, denn: „Wo ein Wöller, da ein Weg!“ Und von denen könnte es bald zwei geben, denn der Enkel des Bürgermeisters, Wolfi Wöller, plant eine Karriere in der Politik. Ein Glück, dass Opa Wöller für ihn nicht nur eine Krawatte, sondern auch gute Ratschläge parat hält. Jeder Politiker braucht eine Vision! Doch nicht nur Wolfis Themenwahl ist gewagt, der Nachwuchspolitiker ist zum Entsetzen des Bürgermeisters auch willens, seine Meinung öffentlich kundzutun. Hanfsamen in seiner Blumenerde – Ludwig Strobel versteht die Welt nicht mehr. Vielleicht ein böser Streich? Wachtmeister Meier und Bürgermeister Wöller sehen in dem Gärtner jedoch einen Kriminellen. Bald steht nicht nur Ludwig Strobels Existenz auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft seines Sohnes Oliver. Schwester Hanna muss sich etwas einfallen lassen, um den beiden zu helfen. Schwester Felicitas will herausfinden, warum Bürgermeister Wöller weder ruht noch rastet, ehe Kloster Kaltenthal in seiner Hand ist. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern geht sie auf Höhlenerkundung und macht eine Entdeckung, die das Kloster in letzter Sekunde retten könnte. Aber wird Schwester Theodora ihr Gehör schenken?

09. Wunder gibt es immer wieder
Kornkreise in Kaltenthal, über Nacht scheint die Gemeinde Besuch von Außerirdischen bekommen zu haben. Nun versammeln sich auf Bauer Meiringers Feld Scharen von Ufo-Anhängern, darunter auch der dubiose Wunderheiler Meister Shan. Zu Miriam Maierlings Verzweiflung nimmt der sich ihrer schwerkranken Mutter Hermine an, die ihm augenblicklich ihr Leben anvertraut. Bürgermeister Wöllers „Höhle über der Höhle“ scheint zum Greifen nah, doch ihm fehlen zu seinem Traum noch zwei Millionen Euro. Mit etwas Werbung könnten sich die Kornkreise rasch zum Anziehungspunkt für Touristen entwickeln, doch Enkel Wolfi macht ihm ein enttäuschendes Geständnis: Die mysteriösen Zeichen sind menschlichen Ursprungs … Der ehrgeizige Weihbischof Kalkbrunner konfrontiert Schwester Theodora mit ihrer vorklösterlichen Vergangenheit, indem er ihr ein Fahndungsfoto ihres Exmannes zeigt. Schwester Theodora war verheiratet, noch dazu mit einem Kriminellen! Kalkbrunners will Bischof Rossbauer endlich in seinem Amt ablösen droht damit, Rom pikante Geschichten über Theodoras Vorleben zuzuspielen. Rossbauer erklärt sich sofort zum Rücktritt bereit, doch die Oberin beschließt, ihren Exmann zu suchen. Dabei soll ihr ausgerechnet Hildegards Literaturagent Stolpe helfen. Schwester Hanna setzt alles daran, Hermine Maierling von einer lebensnotwendigen Operation zu überzeugen. Seit ihr Mann jedoch nach einem Eingriff verstorben ist, vertraut Hermine weder Ärzten noch Krankenhäusern. Vergeblich sucht Hanna Meister Shans Unterstützung. Er weigert sich, sein lukratives Geschäft aufzugeben. Ein Glück, dass Hanna im Krankenhaus eine Adrenalinspritze ausgehändigt wird, die im Notfall Leben retten kann. Die Ordensschwestern kommen unterdessen nicht zur Ruhe. Der Verkauf des Klosters steht unmittelbar bevor, und jetzt versperrt Baulöwe Huber auch noch den Eingang zur Klosterkapelle, um die Höhlenmalereien zu schützen. Doch was zu viel ist, ist zu viel, die Schwestern greifen zur Gegenwehr.

10. Erste grosse Liebe
Leah sorgt sich um ihre beste Freundin Annika. Seit die Vierzehnjährige mit dem zehn Jahre älteren Ben zusammen ist, zieht sie sich immer mehr zurück und tut nur noch, was der gutaussehende Holländer ihr sagt. Annikas Mutter beunruhigt das nicht und glaubt, dass ihre Tochter einfach verliebt ist. Sie steckt selbst mitten in der Scheidung und merkt nicht, wie Annika ihr entgleitet. Wolfgang Wöllers Sohn und dessen Familie wandert nach Teneriffa aus, und der Bürgermeister hat sein Heim wieder für sich. Doch der Abschied fällt ihm schwer. Gerade sein Enkel Wolfi, der zuletzt Ambitionen zeigte, in die politischen Fußstapfen seines Großvaters zu treten ist ihm ans Herz gewachsen,. Der Trennungsschmerz wird rasch von neuem Liebesglück abgelöst, als Gesine, Wöllers Exfrau, ihrer Beziehung eine zweite Chance geben will. Dass außer ihm und Gesine niemand von diesen Plänen begeistert ist, bremst Wöller nicht in seinem Liebesrausch. Als Schwester Hanna erlebt, wie Ben die Schülerin Annika behandelt, wird sie misstrauisch. Was will der junge Mann von dem Mädchen? Gibt er ihr Drogen? Als sie Ben mit ihren Vorwürfen konfrontiert, setzt er sich Hals über Kopf mit Annika nach München ab. Der zu Hilfe gerufene Wachtmeister Meier weiß nichts Gutes über Ben zu berichten. In seiner Heimat Holland steht der Mann im Verdacht, ein "Loverboy" zu sein, der junge Mädchen gefügig macht und an Bordelle verkauft. Um Annika vor diesem Schicksal zu retten, fährt Schwester Hanna mit Wöller nach München. Wöller verfolgt dabei nur einen Gedanken. Er will endlich die Oberin des Ordens treffen, den Kauf des Klosters Kaltenthal sichern und danach mit Gesine feiern. Schwester Theodora, stellt sich der Vergangenheit und trifft ihren Exmann Rainer Kallenberg in einem Münchner Hotel. Vor Jahren hat sie keinen anderen Ausweg gesehen, als ihre große Liebe zu verlassen - eine Trennung, die ihr jetziger Widersacher nie verwunden hat. Bevor die beiden auseinandergehen, treffen sie unerwartet auf Kaltenthaler Bekannte.

11. Superheld
Der Arzt Dr. Schreiber wendet sich besorgt an Schwester Hanna. Der zwölfjährige Paul ist an Leukämie erkrankt, und obwohl ein Knochenmarkspender gefunden ist und die Heilungschancen gut stehen, glaubt sein kleiner Patient fest daran, dass er bald sterben wird. Schwester Hanna erkennt, dass man dem Jungen Mut machen muss und will Paul davon überzeugen, dass in jedem Menschen Superkräfte stecken, genau wie im „Dunklen Rächer“, Pauls persönlichem Fantasiehelden. Gesine Wöller hat ihren Wolfgang fest im Griff. Der träumt mittlerweile von einer Karriere in der Landespolitik, will er seine neue, alte Gattin doch nicht enttäuschen. Als der Bürgermeister sich nun vor negativer Publicity fürchten muss, weil die Ordensschwestern wegen des drohenden Verkaufs ihres Klosters zum Gegenschlag ausholen, hilft ihm ausgerechnet Schwester Hanna: Wöller und sein Freund Huber sollen in einem Rollenspiel mit Paul Langenfeld richtige Bösewichte mimen und dem Jungen zu einem Erfolgserlebnis verhelfen. Aus reiner Nächstenliebe, versteht sich, positive Berichterstattung inklusive. Keiner ahnt, dass aus dem Spiel am Ende Ernst wird und Paul im Krankenhaus eine wahre Heldentat vollbringt. Überraschungsbesuch im Mutterhaus in München – ein geläuterter Rainer Kallenberg erscheint bei seiner Exfrau Schwester Theodora, um ihr mitzuteilen, dass er weder ihr noch Bischof Rossbauer schaden will. Um auch Weihbischof Kalkbrunner von seinem üblen Vorhaben abzubringen, greift Kallenberg ein letztes Mal zu alten Methoden, bevor er aus Theodoras Leben verschwindet. Der Ruf des Ordens scheint so vorerst gerettet, der Verkauf des Klosters jedoch besiegelt. Auf Anraten von Marianne Laban machen sich die Schwestern auf die Suche nach seltenen Tier- oder Pflanzenarten, in der Hoffnung, Kloster Kaltenthal unter Naturschutz stellen zu können. Schwester Felicitas versucht unterdessen, Wöller und Huber durch von ihr selbst geschriebene Horoskope zu gutem Handeln zu bewegen. Aber wie lange bleibt ihr neues Hobby von den Mitschwestern unbemerkt?

Dienstag, 26.04.2016 um 20:15 Uhr
12. Familienbande
Der Maler Levi Rosenberg, der als Kind mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten fliehen musste, kehrt nach Kaltenthal zurück, um in der alten Heimat nach Spuren seiner Vergangenheit zu suchen. Seine Recherchen verlaufen jedoch bald im Sand, und auch Schwester Hanna, die ihre Hilfe anbietet, stößt im Gemeindearchiv auf Widerstand. Wie kann es sein, dass sich kein einziger Hinweis auf die Familie Rosenberg und ihr Kaltenthaler Kurzwarengeschäft finden lässt? Der Archivar Rainer Breitner gibt sich mehr als zugeknöpft. Während Levi Rosenberg im Kloster Kaltenthal ein Zimmer bezieht, beginnt Hanna, eigene Erkundungen anzustellen. Luigi Cantoni, Betreiber des Restaurant „Vesuvio“, erwartet zur Taufe Familienbesuch aus Kalabrien. Doch seine Frau wird krank und die Küche bleibt kalt. Er bittet Schwester Agnes, die italienischen Verwandten zu bekochen. Im Laufe des Abends kommt bei Agnes jedoch ein dunkler Verdacht auf: Ist sie soeben Zeugin eines Mafiamordes geworden? Als Cantoni am nächsten Tag mit einigen Freunden im Klosterhof steht, um mit ihr zu sprechen, scheint sich eine Schlinge um Agnes’ Hals zu legen. Wöller ist in der Zwickmühle. Gattin Gesine drängt ihn, das „Höhlenprojekt“ in die Hände von Bauunternehmer Graf von Benningen zu geben, soll es doch mindestens eine zweite „Höhle von Lascaux“ werden! Aber wie bringt Wöller seinem Spezl Huber bei, dass der nicht mehr mit von der Partie ist? Auch die Nonnen sind entsetzt. Benningen will ihr Kloster komplett abreißen und stattdessen eine Art Disneyland errichten. Das geht schließlich selbst Wolfgang Wöller zu weit. Er wendet sich gegen Gesine und den Grafen und versucht, seine Freundschaft zu Huber zu retten. Da macht Levi Rosenberg dem Bürgermeister eine Eröffnung, die ihm ausgerechnet seinen letzten Trumpf zu entreißen droht. Es geht um den Ursprung der Höhlenmalereien – Nicht nur Wöllers Welt gerät ins Wanken. Kaum hat sich Weihbischof Kalkbrunner von den Drohungen Kallenbergs erholt, führt ihn sein erster Weg wieder in das Mutterhaus und zu Schwester Theodora. Morgenluft witternd, erneuert er seine Forderung nach Bischof Rossbauers Rücktritt. Theodora sieht die Stunde gekommen, Verantwortung zu übernehmen, und entschließt sich zu einem drastischen Schritt. Nicht Rossbauer wird gehen, sondern sie selbst.

Dienstag, 03.05.2016 um 20:15 Uhr
13. Ein Geschenk des Himmels
Der Verkauf des Klosters Kaltenthal ist so gut wie vollzogen und das Schicksal der Schwestern scheint besiegelt, als Bürgermeister Wöller, die treibende Kraft und maßgeblicher Profiteur des „Höhlenprojekts“, spurlos verschwindet. Weder sein Spezl Hermann Huber noch seine Exfrau Gesine wissen etwas über seinen Verbleib. Schwester Hanna gibt die Hoffnung nicht auf, Schwester Theodora dazu zu bewegen, Oberin des Ordens zu bleiben. Zur Unterstützung ruft Hanna Mitschwestern aus aller Welt zusammen, aber werden sie rechtzeitig in Kaltenthal eintreffen und Theodora umstimmen können? Schülerinnen des Kaltenthaler Gymnasiums brauchen Schwester Hannas Hilfe. Zwischen ihnen und ihrem Schuldirektor ist ein Streit über die angeblich zu freizügige Kleidung der Mädchen entbrannt, die Herr Knierer in vorauseilender Rücksicht auf die neuen muslimischen Mitschüler reglementieren will. Hanna erkennt den guten Willen des Rektors, macht sich aber dennoch für ihre Schützlinge stark. Schwester Agnes, die sich zum Gebet in die Klosterkapelle zurückzieht, macht mit Hilfe von Herrn Hund eine merkwürdige Entdeckung: Die Höhle mit den wertvollen Malereien scheint bewohnt! Gleichzeitig lässt Professor Baierlein, Gutachter und Experte für Höhlenmalereien, mit seiner Nachricht im Rathaus eine Bombe platzen: Die unterirdischen Malereien sind keineswegs tausende Jahre alt. Wöllers Widersacher im Stadtrat, Heinz Lehmann, sieht keinen anderen Ausweg, als den Bürgermeister in Abwesenheit für unzurechnungsfähig zu erklären, um die Finanzen der Gemeinde zu retten. Frau Dornfelders Vorbereitungen für die alljährliche Benefizgala laufen auf Hochtouren. Als ihr jedoch die erkrankten Künstler des gebuchten Wanderzirkus’ am Tag der Gala absagen, bleibt ihr nur noch Schwester Hanna als letzte Hoffnung. Frau Dornfelders größter Wunsch: Hanna soll in guter, alter Tradition mit Bürgermeister Wöller im Duett auftreten. Dazu muss dieser aber erst einmal gefunden werden!

Text: ARD

*** Ende der 15. Staffel ***

*** Lg Majo ** ***

Majo Offline

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Beiträge: 20.907

24.03.2017 16:02
#3 RE: Um Himmels Willen - Das Erste antworten

*** Staffel 16 ***


01. Junggesellenabschied
Im Kloster Kaltenthal sind die Ordensschwestern gerade dabei, die Räumlichkeiten für die geplanten Klosterseminare zu renovieren, als die junge Louisa Gruber Schwester Hanna um Hilfe bittet. Am nächsten Tag soll ihre Hochzeit mit Max Heinrich stattfinden, doch sie macht sich große Sorgen um ihren Verlobten. Der feiert gerade seinen Junggesellenabschied und ist im Begriff, ein paar ziemlich gefährliche und dumme Mutproben zu absolvieren. Damit will er den anderen und vor allem Louisas Ex-Freund Theo beweisen, dass er nicht das Weichei ist, für das sie ihn halten. Schwester Hanna und Louisa machen sich auf die Suche nach Max, doch die Jungs sind ihnen immer einen Schritt voraus. Die Schwestern fallen aus allen Wolken, als plötzlich ein Herr von der Bauaufsichtsbehörde vor der Klostertür steht und den Seminarbetrieb untersagt, bevor gewisse gesetzlich vorgeschriebene Umbauten nicht vorgenommen wurden. Doch das kostet viel Geld. Geld, das der Orden nicht hat. Der Verdacht liegt nahe, dass Bürgermeister Wöller seine Hände im Spiel hat. Doch Wolfgang Wöller hat gerade andere Sorgen: Schon lange ist er hinter dem „Goldenen Bierkrug“ her, einer Auszeichnung seiner Partei für den erfolgreichsten Bürgermeister Bayerns. In diesem Jahr soll nun seine große Stunde schlagen. Aber ausgerechnet seine Bürgermeister-Kollegin Patrizia Berghammer aus Bad Neuensee schnappt ihm die Trophäe vor der Nase weg. Diese Niederlage will Wöller nicht auf sich sitzen lassen, sondern mit der selben Geschäftsidee nachziehen, die der Kontrahentin den Weg zum Sieg geebnet hat: Ein Spielcasino ist die Lösung, dann steht der Auszeichnung im nächsten Jahr nichts mehr im Wege! Nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen“ macht sich der Bürgermeister auf Standortsuche. Einzig von Kloster Kaltenthal will er diesmal die Finger lassen, denn den Ärger mit den Nonnen will er sich ein für alle Mal sparen. Schwester Agnes hat eine merkwürdige Begegnung. Auf einem Waldspaziergang sieht sie einen Wolf. Ist der echt? Oder nicht? Die anderen Schwestern halten ihre Geschichte für ein Hirngespinst, also zieht Agnes noch einmal alleine los, um den Fotobeweis zu liefern. Währenddessen ist die Oberin im Mutterhaus des Ordens nicht nur mäßig begeistert von dem gefährdeten Seminarbetrieb im Kloster Kaltenthal. Der Magdalenen-Orden hat außerdem sehr viel Geld verloren, weil die auf Anraten einer Bank gekauften und angeblich sehr sicheren Anleihen plötzlich wertlos sind. Ebenso erging es zahlreichen anderen Kleinanlegern, für die Schwester Theresa nun kämpfen möchte. Bischof Rossbauer ist skeptisch. So ein Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang könnte den Orden ruinieren.

02. Krank vor Langeweile
Bürgermeister Wöller kann sein Glück kaum fassen. Die Suche nach dem perfekten Standort für sein Spielcasino scheint erfolgreich: ein altes Schloss, dessen Bewohnerin, die Baronin von Priessnitz, demnächst in eine Seniorenresidenz umziehen möchte. Nun gilt es, die streng katholische alte Dame davon zu überzeugen, ihr Schloss der Gemeinde zu überlassen. Wöller möchte sozusagen direkt mit göttlichem Beistand bei der Baronin vorstellig werden und bittet Schwester Hanna, ihn zu unterstützen. Hanna stimmt zu, ohne die genauen Hintergründe seines plötzlichen Interesses an dem Schloss und seiner Bewohnerin zu kennen, denn auch sie braucht die Hilfe des Bürgermeisters. Die im Fremdenverkehrsamt arbeitende Teresa Detmers hat sich in letzter Zeit verändert, wird immer dünner, blasser und trauriger, wie sie von der besorgten Mutter erfahren hat. Einzig ihr Hobby macht ihr noch Freude. Schwester Hanna, die früher selbst Tänzerin war, vertritt Teresas erkrankte Stepptanzlehrerin und erlangt so das Vertrauen der jungen Frau. Teresa leidet an akuter dauerhafter Unterforderung und Langeweile bei der Arbeit – einer Krankheit, die Bore-Out genannt wird. Ihre Abteilungsleiterin Frau Meindorf kann oder will keine Aufgaben an sie und ihre Kollegin Sylvie weitergeben, obwohl sie selbst in Arbeit versinkt. Ein Vermittlungsversuch Hannas endet im Fiasko, Teresa kündigt. Aber Hanna hat eine Idee, wie das Ganze zu kitten ist und Wöller soll ihr dabei helfen – eine Hand wäscht schließlich die andere. Wolfgang Wöller bekommt derweil ein überraschendes Angebot von der Mutter Oberin. Ihre Vergleichsverhandlungen mit der Bavaria-Bank sind gescheitert, und der Magdalenen-Orden steht kurz vor der Pleite. In Wöller glaubt sie einen sicheren Käufer für Kloster Kaltenthal zu haben. Der jedoch lehnt das Angebot von Schwester Theodora rundweg ab, schließlich hat er das Schloss Priessnitz so gut wie in der Tasche. Während sich im Kloster die Novizin Lela mit sprühendem Enthusiasmus in ihr neues Projekt stürzt, die Gründung eines Kinderchors, baut Schwester Agnes eine immer innigere Beziehung zu „ihrem“ Wolf auf. Der ist alles andere als ein Hirngespinst. Das wird spätestens dann klar, als ein Schaf gerissen aufgefunden wird. Agnes hat große Angst um den inzwischen sehr zutraulichen Wolf, denn ein Pulk aufgebrachter Bauern möchte die Sache nun selbst in die Hand nehmen und geht bewaffnet auf die Jagd.

03. Maja will ins Kloster
Für den von Novizin Lela neu ins Leben gerufenen Kinderchor ist das Casting in vollem Gange, als die elfjährige Maja Fellner im Kloster Kaltenthal auftaucht. Sie möchte Nonne werden und ab sofort im Kloster leben, was für ein Kind in dem Alter doch ziemlich ungewöhnlich ist. Im Gespräch mit den Eltern wird Schwester Hanna klar, was der wahre Grund dafür ist, dass das Mädchen nicht mehr daheim leben möchte. Linda und Robert Fellner leben getrennt, und seit die Mutter einen neuen Partner hat, gibt es nur noch Streit mit ihrem Exmann. Der Zwist geht so weit, dass die ehemals gemeinsame Software-Firma kurz vor dem Ruin steht: Herr Fellner hat ein eigenes Unternehmen gegründet und ist im Begriff, seiner Frau den größten Kunden, nämlich die Gemeinde Kaltenthal, wegzuschnappen – mit der Hilfe seines Patenonkels Wolfgang Wöller. Dieser ist derweil höchst beschäftigt mit seinem Casino-Projekt. Kaltenthal muss erst offiziell zur Erholungsgemeinde ernannt werden, um überhaupt eine Chance auf die nötigen Casino-Lizenzen zu haben. Dazu kommt, dass Wöller Schloss Priessnitz nun leider doch abschreiben muss. Die erneute Suche nach einem passenden Standort läuft zu seinem Leidwesen immer wieder auf das Kloster hinaus. Eigentlich hatte er Schwester Hanna und den Nonnen hoch und heilig versprochen, künftig die Finger davon zu lassen. Zu dumm, dass er das Kaufangebot der Mutter Oberin kürzlich noch recht unwirsch abgelehnt hat. Schwester Theodora hat jedoch gerade ganz andere Sorgen als die Zukunft des Klosters. Mit Hilfe ihrer völlig überarbeiteten Assistentin Schwester Hildegard organisiert sie eine Pressekonferenz und läutet damit die nächste Runde im Kampf gegen die Bavaria-Bank ein: Sie will die Bank auf Schadensersatz verklagen. Überraschenden Besuch bekommt Wöllers Sekretärin Marianne Laban, die immer noch in Erinnerungen an ihren Karibik-Urlaub schwelgt. Ihr Urlaubsflirt Theo Seewald steht plötzlich vor der Tür und hat vor, für immer bei seiner großen Liebe Marianne in Kaltenthal zu bleiben. Doch die ist weniger begeistert. Sie und ein Alt-Hippie aus Jamaika, kann das im realen Leben gut gehen?

04. Der gross Oswald
Die Nonnen im Kloster Kaltenthal sind aufgeregt. Der Seminarbetrieb startet, und die ersten Gäste treffen ein. Zeitgleich kehrt auch der erfolgreiche Unternehmer Paul Oswald nach über 40 Jahren im Ausland nach Kaltenthal zurück. Der tödlich Erkrankte ist auf der Durchreise in die Schweiz, um dort seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch vorher zieht es ihn zum Kloster, wo er Schwester Hanna sein Herz ausschüttet. Im Streit verließ er damals seinen Bruder Friedhelm. Seither ist der Kontakt zwischen den beiden komplett eingefroren. Wie Hanna herausfindet, waren die Brüder in dasselbe Mädchen verliebt, und ein Missverständnis führte zum Zerwürfnis. Dem zurückgezogen lebenden Friedhelm fällt es nicht leicht, zu vergessen und zu verzeihen. Doch Paul bleibt nicht mehr viel Zeit. Als Bürgermeister Wöller Wind von der Heimkehr seines ehemaligen Schulkameraden Paul Oswald bekommt, ist er Feuer und Flamme. Er ist sich sicher, dass der Global Player in Kaltenthal ist, um zu investieren und dabei ein bisschen Glanz auf die Gemeinde – und nicht zuletzt auf ihn – zu werfen. Der perfekte Anlass, ihm den „Goldenen Kaltenthaler“ zu verleihen, am besten mit möglichst großem Brimborium! Überraschungsgast soll Wöllers Exfrau Gesine sein, die früher mal mit Oswald zusammen war. Und der Bürgermeister weiß auch schon, wer die Auszeichnung überreichen soll: Friedhelm Oswald – dann kann sich Wöller auch noch die große Versöhnung der beiden Brüder auf die Fahne schreiben. Darüber hinaus hat sich der Bürgermeister in den Kopf gesetzt, tanzen zu lernen, um Helene Ritter, die im Ministerium für die Casino-Lizenzen zuständig ist, zu bezirzen. Er ringt Schwester Hanna als ehemaliger Tänzerin das Versprechen ab, ihm Unterricht zu geben. Die ahnt allerdings immer noch nicht, warum er neuerdings doch wieder Interesse an dem Kloster hat. Wöllers Sekretärin Marianne Laban ist derweil nicht nur wegen ihres Chefs gestresst. Der aus Jamaika angereiste Theo vereinnahmt sie komplett. Ihre Zweifel werden größer. Hat die Beziehung zu dem Alt-Hippie Zukunft? Oder ist er etwa nur hinter ihrem Geld her? Sie beschließt, ausnahmsweise mal einem Rat Wöllers zu folgen. Im Mutterhaus ist Schwester Hildegard alles andere als begeistert: Nach dem Willen der Oberin, die inzwischen unter dem skeptischen Blick Bischof Rossbauers Klage gegen die Bank eingereicht hat, soll sie ihr Büro künftig mit Schwester Julia teilen. Klaus Stolpe dagegen ist total euphorisch. Er hat mal wieder beruflich umgesattelt und ist neuerdings als Privatdetektiv tätig. Nach ersten kleinen Ermittlungserfolgen will er nun voll in die Sicherheitsbranche einsteigen, wie er Schwester Hildegard anvertraut. Und er hat sogar schon konkrete, wenn auch noch geheime, Expansions-Pläne, einen gewissen Dorfpolizisten aus Kaltenthal betreffend.

05. Falsche Hoffnungen
Der Prozess der Mutter Oberin gegen die Bavaria-Bank hat begonnen, und nicht nur ihre Mitschwestern sind besorgt. Es läuft nicht gut, und die Existenz des Magdalenen-Ordens steht auf dem Spiel! Bürgermeister Wöller würde eine Niederlage allerdings in die Karten spielen, denn ein Orden, der pleite ist, wäre sicher bereit, das Kloster zu verkaufen. Währenddessen stecken die Schwestern in Kaltenthal mitten in den Vorbereitungen für Schwester Hannas Geburtstag. So gerne Schwester Felicitas neuerdings auch bastelt und klebt, ein richtiges Geschenk muss her, und zwar schnell. Da kommt ihnen eine Idee: Hannas Auto müsste dringend generalüberholt werden – praktischerweise hat Bürgermeister Wöller ein Autohaus mit Werkstatt. Die Schwestern beschließen, ihn persönlich um den Gefallen zu „bitten“. Bei der Novizin Claudia hat sich eine gewisse Tanja Mitterwald gemeldet, die sie angeblich noch aus ihrem Leben vor dem Gedächtnisverlust kennt und sich mit ihr treffen möchte. Die Geister der Vergangenheit verfolgen die junge Nonne, und immer mehr Erinnerungsfetzen kommen zurück. Soll sie sich ihrem alten Leben stellen? Claudia ist hin- und hergerissen. Schwester Hanna will der jungen Elisabeth Moser helfen, die die Ehe ihrer Eltern in Gefahr sieht. Die beiden reden kaum noch miteinander, und ihre Mutter Huberta ist möglicherweise einem Internet-Heiratsschwindler aufgesessen und im Begriff, ihm viel Geld zu schicken. Mit Hilfe von Wachtmeister Meier kann die Nonne den Mann in München ausfindig machen. Ist er wirklich derjenige, in den sich Elisabeths Mutter verliebt hat? Kommt Hanna rechtzeitig, um schlimmeren Schaden zu verhindern? Wolfgang Wöller hat es inzwischen geschafft, einen Termin bei der für die Vergabe von Casino-Lizenzen zuständigen Helene Ritter zu bekommen. Aber diese lässt sich wider Erwarten nicht so schnell von seinem Charme einwickeln. Erst, als er ein bisschen übertreibt und sich der begeisterten Hobbytänzerin gegenüber als einsamer „El Tango-Wöller“ ausgibt, wendet Helene sich ihm zu – dabei kann Wöller eigentlich gar nicht tanzen

06. Meinhardts letzter Wille
Schwester Hanna wird zu einer Testamentseröffnung bestellt. Der ihr unbekannte Egon Meinhardt bittet in seinem letzten Willen um ihren Beistand. Sie soll auf seine Kinder Sylvia und Norbert einwirken, damit die beiden sein Testament akzeptieren. Der Verstorbene hat nämlich seine polnische Pflegerin Krystina und ihren schwer kranken und auf teure Medikamente angewiesenen Sohn Jan überraschend großzügig bedacht. Seine beiden Kinder befürchten Erbschleicherei und wollen das Testament anfechten. Dabei werden sie vom bitter enttäuschten Bürgermeister Wöller unterstützt. Hatte er doch fest damit gerechnet, dass Meinhardt ein älteres Mietshaus der Gemeinde Kaltenthal vermacht. Aus diesem ließe sich doch prima ein Luxushotel im Umfeld des geplanten Casinos machen! Auch Wachtmeister Meier sucht Hannas Rat. Seine Frau möchte den gemeinsamen Sohn auf ein Elite-Internat schicken. Doch das kann er sich nicht leisten. Da tut sich eine äußerst lukrative Nebenverdienst-Möglichkeit auf. Der Haken: Die Sache könnte ihn in große Schwierigkeiten bringen. Während Schwester Agnes im Kloster mit ihrer neuesten Geschäftsidee, dem Backen und Vertrieb von Hundeleckerlis, beschäftigt ist, hat die Novizin Claudia nach langem inneren Kampf beschlossen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Begleitet von Lela, trifft sie sich mit ihrer ehemals besten Freundin Tanja Mitterwald. Leider werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr. Offensichtlich hatte sie ein Verhältnis mit Tanjas Mann Sven, der daraufhin seine Frau und das gemeinsame Kind verließ und bei einem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan getötet wurde. Helene Ritter durchschaut beim gemeinsamen Tanzabend schnell, dass Wolfgang Wöller in Bezug auf seine Fähigkeiten deutlich übertrieben hat. Doch sie nimmt es als Kompliment und flirtet nun ihrerseits auf Teufel komm raus mit dem Bürgermeister. Wöller ist nach dem Tanzmarathon völlig am Ende, sieht sich allerdings seinem Ziel ein bisschen näher. Jetzt muss nur noch der Orden vor Gericht verlieren. Derweil kämpft Schwester Theodora mit Lampenfieber. Die Oberin ist Gast in einer Fernseh-Talkshow, und das einen Tag, bevor das Urteil in ihrem Prozess gegen die Bavaria-Bank erwartet wird. Ihre Assistentin Schwester Hildegard ist zunehmend genervt. Nicht nur, dass ihre neue „Unterstützung“ Schwester Julia sich äußerst ungeschickt und tollpatschig anstellt. Durch unglückliche Zufälle sieht es in den Augen der Mutter Oberin leider immer so aus, als wäre Hildegard selbst die Unfähige von ihnen.

07. Hoch hinaus
ie Ordensschwestern im Kloster Kaltenthal sind enttäuscht. Zum einen wissen sie noch immer nicht, was Bürgermeister Wöller wirklich vorhat. Außerdem will kein richtiger „Kloster-Hype“ aufkommen – die Seminare sind nicht ausgebucht. Da kommt der ehemalige Bergsteiger Leon Schmidt, den Schwester Hanna über die Mutter Oberin kennengelernt hat, gerade richtig. Er hat in Nepal ein Waisenhaus aufgebaut und möchte Spenden sammeln. Möglicherweise könnte man sich gegenseitig unterstützen? Schwester Felicitas’ Klebstoffaffinität wird derweil immer offensichtlicher. Dank der 14-jährigen Betty aus Lelas Kinderchor fliegt die Schnüffel-Sucht endlich auf. Deren besorgte Mutter bittet Schwester Hanna außerdem um Hilfe: Betty ist immer als Erste dabei, wenn es um das Aufnehmen hoch riskanter Selfie-Fotos bei gefährlichem Gebäudeklettern geht. Möglicherweise kommt der rebellische Teenager nicht damit klar, dass ihre Mutter ihr verheimlicht, wer ihr Vater ist. Der hatte sich damals das Schweigen der Mutter erkauft. Als Betty ihn mit Hilfe Hannas findet, verleugnet er seine Vaterschaft, bis ihn ein Foto seiner Tochter erreicht: Betty ist im Begriff, etwas sehr Dummes zu tun. Der Prozess der Mutter Oberin gegen die Bavaria-Bank ist beendet, doch das Urteil ist leider nur ein Sieg zweiter Klasse. Der zugesprochene Schadensersatz reicht gerade, um die teuren Anwälte zu bezahlen und den entstandenen Verlust ansatzweise auszugleichen. Finanziell entlastet ist der Orden dadurch nicht. Bürgermeister Wöller setzt Schwester Theodora unter Druck: Binnen einer Woche muss sie sich entscheiden, ob sie sein Kaufangebot für das Kloster annimmt. So sieht sich Wöller schon am Ziel seiner Casino-Träume. Leider hat er mal wieder den Mund viel zu voll genommen und Helene Ritter versprochen, für sie zu kochen. Der Koch-Crashkurs von seinem Spezl Huber jedoch endet im Desaster – Wöller braucht dringend einen Plan B. Und der heißt Schwester Agnes. Die Novizin Claudia macht sich derweil große moralische Vorwürfe. Trotz Zuspruch von Hanna und Lela hält sie sich wegen ihrer Vergangenheit für einen schlechten Menschen. Immer mehr Erinnerungen kommen zurück. Unbemerkt von den anderen Schwestern trifft sie eine schwere Entscheidung.

Text: ARD

Majo Offline

Team Moderator



Beiträge: 20.907

12.08.2017 23:07
#4 RE: Um Himmels Willen - Das Erste antworten

08. Platzverweis
Um sein großes Projekt voranzutreiben, Kaltenthal zur Erholungsgemeinde zu machen, ist sich Bürgermeister Wöller für nichts zu schade. Sein neuester Plan: Er will den Campingplatz der Gemeinde in ein Luxusdomizil umwandeln, um die Mieteinnahmen zu steigern. Dass diese Maßnahme neben dem Campingplatzbetreiber und den Campern auch den Dauercamper Peter Melzer trifft, der dort seit der Insolvenz seines Start-Ups und seiner Scheidung unerlaubterweise seinen Wohnsitz hat, stört Wöller nicht weiter. Doch er hat nicht mit Schwester Hanna gerechnet. Mit ihrer Hilfe setzen die Camper alles daran, dass der Bürgermeister seine Pläne ad acta legt. Als Peter Melzer plötzlich mitsamt seinem Camper verschwindet, drängt Hanna Wöller dazu, ihr bei der Suche zu helfen. Der Widerstand der Camper ist nicht Wöllers größtes Problem. Noch immer versucht der Bürgermeister, Helene Ritter zu bezirzen, um an die Casinolizenz zu kommen. Doch sie erweist sich zäher als gedacht. Um der Hobbytänzerin ihren langgehegten Traum von einem großen Sieg zu erfüllen, will er ein Tanzturnier nach Kaltenthal holen. Und selbstverständlich wird er dabei ihr Tanzpartner sein! Der Magdalenen-Orden hat zwar den Prozess gegen die Bavaria-Bank gewonnen, doch nun droht die Bank Schwester Theodora damit, den Anlageberater Roland Mundt haftbar zu machen und damit in den Ruin zu stürzen, sollte der Orden nicht in einen Vergleich einwilligen. Der angebotene Betrag reicht jedoch hinten und vorne nicht aus, um die maroden Finanzen des Ordens aufzupolieren, und der Oberin bleibt schließlich nichts anderes übrig, als Wöllers Angebot für den Klosterkauf anzunehmen. Wie soll sie das nur ihren Mitschwestern erklären? Die Nonnen ahnen derweil noch nichts von den folgenschweren Entscheidungen der Mutter Oberin. Noch immer fehlt jede Spur von Schwester Claudia. Als die Vermisste plötzlich blass und müde im Mutterhaus wieder auftaucht, bittet sie um ihre Versetzung nach Bolivien. Noch immer macht sie sich große Vorwürfe, dass sie für den Tod eines Freundes verantwortlich sein soll. Schwester Hanna legt derweil den Habit ab, schlüpft in die Wanderschuhe und folgt einer Einladung von Leon Schmidt. Mit dem ehemaligen Bergsteiger, der seit einiger Zeit in Deutschland ist, unternimmt sie eine Bergtour, um Spenden für sein Waisenhaus in Nepal zu sammeln. Doch bei der Wanderung kommt sie nicht nur Gott näher, wie Schwester Felicitas zu sagen pflegt, sondern auch Leon. Da ist etwas, eine Zuneigung, die Hanna nicht zulassen darf und Leon nur zu gerne zulassen würde

09. Drunter und drüber
Luise Fink, die mit ihrem Mann Sigi ein Bestattungsinstitut betreibt, kommt aufgelöst zu Schwester Hanna und bittet um ihre Hilfe. Ihre Schwester Uschi droht mit einer Anzeige. Sie hat kurz zuvor entdeckt, dass ihr verstorbener Schwiegervater nicht in dem teuren Sarg, den sie bezahlt hat, sondern in einem wesentlich günstigeren Modell bestattet werden soll. Ein Skandal! Wenn sie die Sache publik macht, steht das Bestattungsinstitut vor dem Ruin. Sigi Fink beharrt zwar auf ein Versehen, doch Luise ist sich unsicher. Hanna nimmt sich der Sache an und muss erkennen, dass das Problem größer ist als gedacht, denn offenbar ist Sigi seit Jahren der Spielsucht verfallen und gefährdet nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch seine Ehe. Die Planungen für das von Bürgermeister Wöller inszenierte Kaltenthaler Tanzturnier laufen auf Hochtouren. Der Deal mit Helene Ritter steht: Wöller sorgt für ihren Sieg und sie im Gegenzug für die heißersehnte Casinolizenz. Doch er hat die Rechnung ohne Schwester Hanna gemacht. Die hat mit Frau Labans Hilfe nun endlich herausgefunden, was Wöller wirklich mit dem Kloster vorhat. Kurzentschlossen will die ehemalige Tänzerin zusammen mit Leon Schmidt beim Tanzwettbewerb antreten, um dem Bürgermeister den Sieg zu nehmen. Dabei macht Leon ihr ein Angebot, das Hannas Leben komplett verändern würde: Er schlägt ihr vor, mit nach Nepal zu kommen. Hanna ist nicht abgeneigt. Noch nie hat sie sich so frei gefühlt wie neulich, als sie mit Leon auf dem Berg war. Auch Hannas Mitschwestern haben alle Hände voll zu tun. Während Claudia und Lela einen Freund des verstorbenen Sven Mitterwald in einer Kaserne ausfindig machen können, der ihnen sehr interessante Dinge erzählt, übernehmen Felicitas und Agnes Lelas Chorprobe. Doch sehr zum Missfallen der ehrgeizigen Lela bringen die beiden es nicht übers Herz, streng mit den Kindern zu sein und vernünftig zu üben. Im Mutterhaus vertraut sich Schwester Hildegard Bischof Rossbauer an. Sie kommt mit der Konkurrenzsituation im Vorzimmer der Oberin nicht mehr zurecht. Der Bischof hat eine Idee: Er bittet Theodora, sich Hildegard für eine Weile zur Unterstützung bei der Fertigstellung seines Buchs „ausleihen“ zu dürfen. Vielleicht wird der Mutter Oberin so klar, dass es mit Schwester Julia auf Dauer nicht gut geht

10. Fremder Mann, was nun?
Fazil Barac ist ein syrischer Flüchtling, den Schwester Hanna auf den Hof des Bauers Reitmair als Hilfskraft vermittelt hat. Er teilt Hanna mit, dass er Hof und Gemeinde verlassen wird. Hans Reitmair wolle nicht mehr, dass er weiter bei ihm arbeitet, und Bürgermeister Wöller habe in Kaltenthal keine Arbeit für ihn. Hanna findet heraus, was der wahre Grund für Fazils Kündigung ist: Er und Reitmairs Tochter Magdalena haben sich ineinander verliebt und damit kommt ihr Vater einfach nicht zurecht. Schafft es die Nonne, die Missverständnisse innerhalb der Familie wieder ausräumen und Wöller dazu zu bringen, Fazils „Abschiebung“ zu verhindern? Für das Kaltenthaler Tanzturnier ist alles vorbereitet und Wöllers große Stunde naht. Der Bürgermeister sieht die Casinolizenz schon in seiner Tasche. In Anbetracht seines eher bescheidenen Tanztalents hat Wöller sogar die Jury bestochen, um höchstpersönlich sicherzustellen, dass er und Helene Ritter den Sieg einfahren. Doch er hat die Rechnung ohne Schwester Hanna und das verdorbene Sushi vom Vortag gemacht. Denn die Veranstaltung verläuft alles andere als geplant. Schwester Lela übt derweil in jeder freien Minute mit ihrem Kinderchor. Der Wettbewerb in Rosenheim steht kurz bevor. Da kommt ihr die kleine Frederike gerade recht. Die Stimme des Mädchens begeistert nicht nur die Chorleiterin, sondern auch ihre Mitschwestern. Die ehrgeizige Lela ist hin und weg und will Frederike sogar einen Solo-Part anbieten. Schwester Julia sitzt inzwischen allein im Vorzimmer der Mutter Oberin und ist hoffnungslos überfordert. Sie benötigt fernmündliches Coaching von Hildegard, die noch immer im Bischofssitz arbeitet. Der Plan von Bischof Rossbauer scheint aufzugehen. Bleibt zu hoffen, dass auch Schwester Theodora bald erkennt, wie ungeeignet Julia für diese Tätigkeit ist. Die Mutter Oberin hegt derweil immer mehr die Befürchtung, dass Hanna nicht nur von Leon Schmidts Wohltätigkeit fasziniert ist. Stolpe und Wachtmeister Meier feiern erste Erfolge als Privatdetektive. Endlich ist es gelungen, ein eindeutiges Beweisfoto von Staatssekretär Wallasch mit seiner Geliebten zu schießen. Doch dann stellt sich heraus, dass die Auftraggeberin scheinbar gar nicht dessen Frau war und plötzlich spurlos verschwunden ist.

11. Falsche Diagnose
Schwester Hannas Hilfe ist gefragt. Thomas Lederer ist nach einem Unfall arbeitsunfähig, doch die Versicherung stellt sich quer. Er und vor allem seine Frau Sigrid sind inzwischen nicht nur finanziell, sondern auch mit ihren Kräften am Ende. Sie wollten ein gemeinsames Unternehmen gründen, aber die Versicherung hat davon Wind bekommen und zweifelt endgültig Thomas Lederers Arbeitsunfähigkeit an. Der macht sich große Sorgen um seine Frau, da er befürchtet, dass sie sich etwas antun könnte. Hanna versucht, mit ihr und auch der Dame von der Versicherung zu sprechen. Doch die Nonne scheint kein Glück zu haben. Privat ist Hanna hin- und hergerissen: Soll sie Leons Angebot annehmen, mit ihm nach Nepal zu gehen? Genau wie Leon sucht sie das Gespräch mit der Mutter Oberin, die längst ahnt, dass Hanna und Leon mehr verbindet als der Wunsch, in Nepal Gutes zu tun. Bürgermeister Wöllers Laune ist nach dem missglückten Tanzwettbewerb auf dem Tiefpunkt. Helene Ritter lässt sich verleugnen und die Casinolizenz scheint er nun endgültig abschreiben zu können. Zudem taucht sein Parteifreund Huber mit einem neuen Problem bei ihm auf: Hubers Schwarzgeldkonten drohen publik zu werden. Eigentlich kann ihn nur noch eine Selbstanzeige beim Finanzamt retten, doch für die Begleichung seiner Steuerschuld fehlt das Geld. Er setzt Wöller die Pistole auf die Brust: Ein Plan B muss her, aber schnell! Als der Bürgermeister die Sache mit der Hilfe von Staatssekretär Wallasch regeln will, erfährt er, dass dieser von einem Unbekannten mit eindeutigen Fotos erpresst wird. Dass ausgerechnet ein Polizist aus Kaltenthal in die Sache verwickelt sein soll, bringt Wöller auf 180. Er macht Wachtmeister Meier die Hölle heiß und der weiß sich nicht anders zu helfen, als die Nonnen um Hilfe zu bitten. Im Kloster ist die überehrgeizige Schwester Lela nach wie vor Feuer und Flamme für ihr Kinderchor-Projekt. Doch die Proben laufen nicht wie erhofft. Frederike, das Mädchen mit der schönen Stimme, das eigentlich einen Solo-Part singen soll, scheint plötzlich nicht mehr ganz bei der Sache zu sein.

12. Altes Geheimnis
Schwester Hanna wird ans Sterbebett von Karin Meise gerufen. Die ehemalige Krankenschwester vertraut Hanna ein furchtbares Geheimnis an. Vor 18 Jahren hat sie auf der Säuglingsstation versehentlich zwei Babys vertauscht und ihren Fehler bis heute verschwiegen. Nun überträgt sie Hanna die schwierige Aufgabe, den beiden Familien die Wahrheit zu sagen. Marc, einer der beiden Jungen, leidet an einer seltenen Augenkrankheit, und nur eine schnelle Operation im Ausland kann ihn davor bewahren zu erblinden. Doch das nötige Geld fehlt. Geld, das seine leiblichen Eltern durchaus hätten. Schafft es Hanna, die Familien zusammenbringen und damit den rettenden Eingriff für Marc zu ermöglichen, bevor es zu spät ist? Hanna tut sich noch immer schwer damit, zu entscheiden, ob sie in Kaltenthal bleiben oder gehen soll. Sie fühlt sich sehr zu Leon hingezogen und ringt mit sich und ihrer Berufung. Soll sie den ehemaligen Bergsteiger nach Nepal begleiten? Als Bürgermeister Wöller Wind davon bekommt, kann er nicht glauben, dass Hanna Kaltenthal den Rücken kehren möchte. Er will nicht, dass seine Lieblingsnonne einfach verschwindet, auch wenn er das nie so zugeben würde. Um Hanna zum Bleiben zu bewegen, geht er sogar so weit, seinem „Erzfeind“ Hubert Ederer, dem Bürgermeister von Auingen, das Kloster zu verkaufen. Natürlich nur unter der Bedingung, dass das von ihm in den Räumlichkeiten des Klosters geplante Flüchtlingsheim nur mit Unterstützung der Nonnen betrieben werden kann. Damit hat Wöller sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn der Gemeinderat sitzt ihm noch immer wegen der leeren Gemeindekasse im Nacken. Allerdings muss der Bürgermeister bald feststellen, dass Ederer gelogen hat. Denn auch der will aus dem Kloster ein Casino machen und hat mit Helene Ritters Unterstützung bereits alle Grundlagen dafür geschaffen. Wöller ist kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kann nur noch eine helfen: Schwester Hanna! Doch die hat zwischenzeitlich eine Entscheidung getroffen und ist bereits auf dem Weg zum Bahnhof. Der Kinderchorwettbewerb in Rosenheim steht an und die letzten Vorbereitungen und Proben mit einer sichtlich angespannten Lela laufen auf Hochtouren. Als es ernst wird, versagt jedoch Frederikes Stimme und ihr Solo-Part und damit der komplette Auftritt sind in Gefahr. Derweil ist Bischof Rossbauers Plan aufgegangen: Schwester Julia hat ihren Posten verlassen und Schwester Hildegard freut sich sehr, endlich wieder ins Mutterhaus zurückkehren zu können, um an ihrem gewohnten Platz im Vorzimmer der Mutter Oberin zu arbeiten. Auch Theodora ist erleichtert und dankbar, ihre langjährige und zuverlässige Assistentin wieder bei sich zu haben.

13. Alles oder Nichts
Schwester Hanna hat eingesehen, dass sie in Kaltenthal dringend gebraucht wird und sich daher entschieden, nicht nach Nepal zu fliegen. Überraschend taucht ihre Mutter Gertrud wieder einmal im Kloster auf. Ihr Mann Leo ist gesundheitlich angeschlagen, die Ärzte raten ihm, beruflich etwas kürzer zu treten. Doch Leo Maybach tut sich nicht nur schwer, sein Unternehmen – sein Lebenswerk – in die Hände seiner Tochter Heidi zu legen. Er schüttet Hanna sein Herz aus: Wenn er nicht mehr ins Büro „flüchten“ kann, muss er den ganzen Tag mit Gertrud verbringen. Zwar liebt er seine Frau wirklich sehr, doch ist die Zeit mit ihr alles andere als nervenschonend. Hanna schlägt ihm vor, sich ein Hobby zu suchen, das ihn fordert. Dann hätte er Zeit für sich und könnte vermutlich eine glückliche Ehe führen. Doch etwas Passendes zu finden ist für Leo gar nicht so einfach, denn Gertrud möchte am liebsten immer alles zu zweit machen. Die Gemeinde Auingen ist neuer Besitzer des Klosters Kaltenthal. Der über den Tisch gezogene Wöller versucht, den Vertrag mit dem Auinger Bürgermeister Ederer für ungültig erklären zu lassen. Das scheint aber unmöglich. Voller Pathos kündigt er seinem besten Freund und Parteispezl Huber daraufhin an, dass er diesen Betrug auffliegen lassen und zur Not auch seine Karriere als Bürgermeister opfern wird. Auf einer bevorstehenden Parteiveranstaltung in Bad Neuensee will er die Bombe platzen lassen und die Machenschaften seines Kontrahenten aufdecken. Huber ist höchst besorgt und versucht gemeinsam mit Schwester Hanna einzuschreiten. Aber Wöller wäre nicht Wöller, wenn das nicht alles Teil seines Plans wäre. Ein Plan, bei dem übrigens auch Schwester Felicitas und ihr überaus großes Talent fürs Glücksspiel eine Rolle spielen. Schwester Theodora fällt derweil aus allen Wolken. Die Bavaria-Bank muss überraschend aufgrund neuer Erkenntnisse aus den Aussagen eines Whistleblowers doch vollen Schadensersatz für das verlorengegangene Geld des Ordens übernehmen. So sind die finanziellen Sorgen vorerst vom Tisch. Als hätte Hanna nicht schon genug um die Ohren, taucht Frau Dornfelder in Alarmbereitschaft im Kloster auf. Ihr „Top-Act“ für die Wohltätigkeits-Gala ist ausgefallen, also bittet sie Hanna gemeinsam mit Bürgermeister Wöller auf die Bühne. Auch Schwester Lela und ihr Kinderchor sollen mitmachen, doch nach der Niederlage beim Wettbewerb ist Lela davon überzeugt, eine schlechte Chorleiterin für die Kinder zu sein.

Text: ARD

*** Ende der 16. Staffel von "Um Himmels Willen" ***

*** Lg Majo ** ***

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